Die floorJIVERS nennen ihre Music "electrolounge"
und bearbeiten unter diesem Oberbegriff ein weites musikalisches
Feld zwischen elektronischen Klängen, Jazz, Funk und Dub-Reggae-tunes.
- Der Kölner Saxophonist Bernd Delbrügge gründete
die floorJIVERS im Jahr 2003. Sein Konzept einer Fusion elektronischer
DJ-Tracks mit traditionell gespielten Instrumenten wie Fender Rhodes,
Saxofon und Trompete wurde schnell zum Markenzeichen der Band.
Völlig entspannt und doch virtuos entfalten die floorJIVERS
einen Klangteppich, mit dem man ein schönes Stück durch
Raum und Zeit fliegen kann. (...) Gekonnt und stilsicher bewegt
sich das Trio irgendwo zwischen Jazz, Soul und Dancefloor, unterstützt
von
weiteren Könnern der Kölner Szene, wie dem Trompeter Ebasa
Der Meister - schrieb der Kölner StadtAnzeiger über
ein Konzert der floorJIVERS.
Ihre Debüt-CD e-STYLEZ erschien im Herbst 2006
und wurde "CD der Woche" im WDR-Hörfunk (WDR 5).
Auskopplungen aus dem ersten Album finden sich inzwischen auf zahlreichen
nationalen und internationalen Compilations.
Auch auf "blue-TRAXS" führen die floorJIVERS die
Tradition, hochkarätige Gastmusiker einzuladen fort. Hier wechseln
sich tranceartige Instrumentaltracks (Mercury Five,
feat. Nina Leonards: Geige) mit 70th Funktunes (Burlesque)
ab. Floorfunk (feat. Till Kersting: Gitarre) drängt
heftig in Richtung
Dancefloor. Zuweilen greift die Band entschieden in die Off-Beat-Kiste
(Dubbing The Zoo, feat. Thorsten Heitzmann: Posaune),
und die Münchner Sängerin Christiane von Kutzschenbach
steuert einige ausdrucksstarke Vocaltracks bei. Den unverwüstlichen
Peggy Lee-Klassiker Fever - dem die floorJIVERS eine
straighte oldschool Hornsection nebst einem fetten 4 to the floor
Housebeat spendiert haben - interpretiert sie mit der kühlen
Eleganz Julie Londons. In dem Dub-House-Tune Remember
(feat. Gero Körner: Fender Rhodes) scheint ihre Stimme fast
ins Mikrofon kriechen zu wollen und beschwört im intensiven
Dialog mit Bernd Delbrügges Tenor-Saxofon eine lange Ahnenreihe
musikalischer Helden. Am Ende (oder Anfang) dieser musikalischen
Reise legt uns die Band morgens um vier mit Eight Miles High
noch den Absackertrack in der Lieblingsbar auf.
Beachtung verdienen auch die Videoclips auf blue-TRAXS: Marseille,
ein Titel vom ersten Album, hier live interpretiert anlässlich
einer TV-Aufzeichung zur lit.COLOGNE in Köln. Burlesque
- eine Reminiszenz an den US-Filmer Russ Meyer - dokumentiert ebenso
wie
Dubbing The Zoo die Zusammenarbeit der floorJIVERS mit
dem Videokünstler Uli Sigg.